Effizienz & Umwelt

Niedrig-GWP-Kältemittel

Niedrig-GWP-Kältemittel sind umweltschonende Kältemittel-Varianten, die durch ein niedriges GWP (Global Warming Potential) kaum bzw. nicht zur globalen Erwärmung beitragen. Im Zuge der europäischen F-Gase-Verordnung und anderen Richtlinien haben diese Niedrig-GWP-Kältemittel erheblich an Bedeutung gewonnen, da es in einigen Jahren verpflichtend sein wird, Kälte- und Klimaanlagen, sowie Wärmepumpen u.ä. mit solchen besonders klimafreundlichen Mitteln zu betreiben.

Das hat nicht nur Auswirkungen auf das installierende Handwerk, sondern auch auf die Industrie. Denn jede Kälteanlage beeinflusst die auf dem Markt verfügbare Kältemittelgesamtmenge. Letztere muss aus einer gesetzlich vorgegebenen Quote gedeckt werden. Weisen Kältemittel nun ein hohes CO2-Äqiuivalent und damit einen hohen GWP auf, wirken sie sich wesentlich stärker auf eine langfristige Verfügbarkeit aus als Niedrig-GWP-Kältemittel. Daraus ergibt sich, dass sich die Verfügbarkeit von Kältemitteln mit hohem GWP in den kommenden Jahren wesentlich verschlechtern wird, zumal die Betriebskosten bezüglich Anschaffung und Entsorgung steigen werden. Es ist daher unbedingt notwendig, so früh wie möglich auf klimafreundliche Kältemittel umzusteigen.

Wenn es um die Beurteilung und Auswahl neuer Kältemittel geht, zählen neben der Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen auch Faktoren wie Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit, Sicherheit, Lebensdauer und Kosten zu den wichtigen zu vergleichenden Faktoren. Auf diese Weise lässt sich anschließend das optimale Kältemittel für die jeweilige Anlage finden.

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